

Unser Ziel ist es, jede Frau und jedes Mädchen zu motivieren, ihre Beziehungen zu stärken - zu Jesus, zu ihrer Familie und zu den Menschen in ihrem Umfeld. Wir möchten Frauen verstehen, sie annehmen, ihre Bedürfnisse kennen, ihr Herz berühren, sie aufbauen - die Welt erreichen für Jesus Christus.

Nancy Duske

Cornelia Warning
Frauenbeauftragte
cornelia.warning@adventisten.de

Nancy Duske
Frauenbeauftragte
„Wir möchten Gemeinden zu sicheren Orten machen“
Petra Lolk übernimmt die Koordination der ENDITNOW®-Arbeit in der Hanse-Vereinigung
Gewalt beginnt nicht erst mit Schlägen. Sie kann sich auch in Worten, Ausgrenzung, Manipulation oder Missbrauch von Vertrauen zeigen. Darüber zu sprechen fällt vielen schwer – und doch ist genau das der erste Schritt zur Veränderung. Mit ihrer neuen Aufgabe als ENDITNOW®-Beauftragte der Hanse-Vereinigung möchte Petra Lolk dazu beitragen, dass Gemeinden Orte der Hoffnung, des Respekts und der Sicherheit werden.
Wer Petra Lolk begegnet, spürt schnell ihre Herzlichkeit und ihre Wertschätzung für Menschen. Die ehemalige medizinische Fachangestellte und Qualitätsbeauftragte ist Mutter, Schwiegermutter und stolze Oma von drei Enkelkindern. Menschen zu begleiten und ihnen zuzuhören gehörte schon immer zu ihrem Leben.
„Es liegt mir am Herzen, Ansprechpartnerin zu sein und nach meinen Möglichkeiten Hilfe zu geben – unabhängig von Hautfarbe, Konfession, Alter oder Geschlecht.“
Diese Haltung prägt auch ihr Engagement für die internationale Kampagne ENDITNOW®, die sich gegen jede Form von Gewalt einsetzt.
Eine Stimme für Betroffene
Der Weg in diese Aufgabe entstand aus schmerzhaften Erfahrungen. Immer wieder musste Petra erleben, dass Menschen, die Gewalt oder Missbrauch erfahren hatten, nicht den Schutz und das Verständnis erhielten, das sie gebraucht hätten.
„Ich habe oft gesehen, wie lieblos mit Menschen umgegangen wurde, die Leid oder Missbrauch erlebt haben. Manche wurden zum Schweigen gebracht oder ihre Aussagen wurden angezweifelt. Ich möchte darüber reden und ihre Stimme sein.“
Für Petra steht fest: Gemeinden sollten Orte sein, an denen Menschen Heilung erfahren und nicht neue Verletzungen.
Mehr als sexuelle Gewalt
Viele verbinden Gewalt ausschließlich mit körperlichen Übergriffen. Doch Petra macht deutlich, dass das Thema viel umfassender ist.
„Es gibt viele Formen von Gewalt – nicht nur sexuelle Gewalt. Auch religiöser Missbrauch, Mobbing oder psychische Gewalt kommen vor.“
Oft seien Grenzverletzungen tief in unserem Denken oder unserer Erziehung verwurzelt.
„Viele von uns sind nicht gewaltfrei aufgewachsen. Deshalb merken wir manchmal gar nicht, wenn wir andere verletzen. Aber wir können lernen. Veränderung ist möglich.“
Genau hier setzt ENDITNOW® an: nicht mit Schuldzuweisungen, sondern mit Aufklärung, Prävention und Ermutigung.
„Wir wollen niemanden verurteilen. Wir möchten aufmerksam machen, Betroffene stärken und zeigen: Ja, es gibt Hilfe.“
Eine Berufung mit Verantwortung
Dass die Hanse-Vereinigung sie offiziell mit der Koordination von ENDITNOW® beauftragt hat, versteht Petra als Bestätigung ihres bisherigen Dienstes.
Bereits seit längerer Zeit ist sie gemeinsam mit ihrem Team – Sandra Groß, Renate Grebe und Jens Bittner – in Gemeinden unterwegs, um über Gewaltprävention ins Gespräch zu kommen.
„Für mich ist diese Berufung eine Bestätigung Gottes. Es zeigt mir, dass dieses Thema wichtig ist und wir weitermachen sollen. Das gibt mir Kraft.“
Besonders am Herzen liegen ihr Kinder und Jugendliche.
„Kinder sollen wissen, dass sie Grenzen setzen dürfen. In bestimmten Situationen dürfen sie ganz klar Nein sagen.“
Gleichzeitig sieht sie eine wichtige Aufgabe darin, sich ständig weiterzubilden und neue Erkenntnisse in die Gemeindearbeit einzubringen.
Gemeinden verändern sich durch Menschen
Petra wünscht sich Gemeinden, in denen offen über schwierige Themen gesprochen werden kann – über Grenzen, Respekt, Sexualität und einen wertschätzenden Umgang miteinander.
„Wir brauchen mehr Aufklärung und mehr Verständnis füreinander. Jeder Mensch ist einzigartig. Wer bestimmt eigentlich, was normal ist?“
Gewaltprävention beginne nicht erst in Krisensituationen, sondern im täglichen Miteinander – in Familien, in der Kindererziehung und in der Art, wie wir miteinander sprechen.
„Kinder lernen von ihren Eltern. Gewaltfreie Kommunikation und gegenseitiger Respekt beginnen zu Hause.“
Kraft aus dem Glauben
Die Begegnungen mit den Schicksalen anderer Menschen können belastend sein. Deshalb achtet Petra bewusst auf Zeiten der Erholung.
„Ich gehe in die Ruhe mit Gott. Meine Familie und meine Gemeinde geben mir Kraft.“
Zum Ausgleich geht sie laufen, treibt Sport und engagiert sich in einer Nähgruppe, die Herzkissen für kranke und sterbende Menschen anfertigt.
Ein Bibelvers begleitet sie besonders:
„Es kommt eine Zeit, Israel, da lässt der Herr dich zur Ruhe kommen. Er befreit dich aus Leid und Not und aus der harten Knechtschaft, die du erduldet hast.“ (Jesaja 14,3)
Dieser Vers erinnert sie daran, dass Gott Menschen Hoffnung schenkt und Wege aus Leid und Unterdrückung eröffnet.
„Ihr seid nicht allein“
An Menschen, die Gewalt erlebt haben, richtet Petra eine besonders wichtige Botschaft:
„Ihr seid nicht allein. Euch darf geglaubt werden. Es gibt Hilfe – innerhalb der Gemeinde, zum Beispiel durch den Fachbeirat gegen Missbrauch, aber ebenso außerhalb der Gemeinde. Beides ist gut und wichtig.“
Zum Schluss spricht sie eine Einladung an alle Gemeinden der Hanse-Vereinigung aus:
„Wir als ENDITNOW®-Team kommen gerne in jede Gemeinde. Wir verurteilen niemanden und schreiben niemandem etwas vor. Wir möchten Denkanstöße geben und miteinander ins Gespräch kommen.
Jede Gemeinde entscheidet selbst, welche Schritte sie gehen möchte. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass unsere Gemeinden sichere Orte werden – Orte, an denen Menschen Gottes Liebe, Respekt und Annahme erleben.“
Das Team besucht Gemeinden, gestaltet Gottesdienste, Seminare und Aktionstage und lädt dazu ein, offen über Gewaltprävention, Grenzachtung und einen wertschätzenden Umgang miteinander ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam gegen Gewalt – als Auftrag der Frauenarbeit
Die internationale Initiative ENDITNOW® wurde von der Frauenabteilung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gemeinsam mit ADRA ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, weltweit auf Gewalt aufmerksam zu machen, Betroffene zu stärken und Gemeinden für einen achtsamen und respektvollen Umgang miteinander zu sensibilisieren. Die Kampagne macht deutlich: Gewalt hat keinen Platz – weder in der Gesellschaft noch in unseren Familien oder Gemeinden.
Als Frauenabteilung der Hanse-Vereinigung freuen wir uns sehr, dass Petra Lolk die Koordination von ENDITNOW® übernommen hat. Gemeinsam mit ihrem Team wird sie Gemeinden begleiten, informieren und ermutigen, sichere Orte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu werden.
Wir stehen als Frauenabteilung mit voller Überzeugung hinter Petra und ihrem Team. Ihr Dienst ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass unsere Gemeinden Orte der Hoffnung, des Vertrauens und der Heilung sind. Wir wünschen dem ENDITNOW®-Team Gottes reichen Segen, Weisheit und offene Herzen in den Gemeinden und freuen uns auf viele Begegnungen, die Menschen stärken und Veränderung ermöglichen.
Eure Nancy Duske






Veranstaltungen für Frauen
August 2026
September 2026
Oktober 2026
November 2026

schau mal
Berichte & Fotos
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22. August '26
:: Frauensabbat in HH-Harburg
… bald verfügbar …
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2. September '26
:: Lichtblick in Emmerthal
… bald verfügbar …
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12. September '26
:: Frauensabbat in Greifswald
… bald verfügbar …
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30.10. – 1.11.'26
:: Frauen.B.Wochenende in Sandkrug
… bald verfügbar …
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28. November '26
:: Lichtblick in Emmerthal
… bald verfügbar …

über uns
Das Team des Arbeitskreises

Nancy Duske
Leitung

Cornelia Warning
Leitung
Girls 4 Christ and Woman of Grace

Alessia Röske
Bad Schwartau

Laura-Marie Drewes
Verden
Natalie Grenz
Hannover-Süd
Frauenwochenende Hatten-Sandkrug
Dorika Güldenzopf
Osnabrück

Karin Drewes
Verden
Susanne Schultka
Verden

Kerstin Otersen
Verden

Laura-Marie Drewes
Verden
Frauenwochenende am Wittensee
Ulrike Kindel
Rostock-Stadt
Thekla Boldt
Rostock-Stadt

Simone Ohlsen
Itzehoe
Enditnow

Petra Lolk
Bad Schwartau

Sandra Groß
Bad Schwartau

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Lübeck

Jens Bittner
Bad Schwartau

Nancy Duske

Cornelia Warning
Hallo, wir sind Nancy und Cornelia!
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Unsere Vision

Wachsen
Als geistliche Großfamilie versuchen wir, gemeinsam Leben zu meistern und miteinander zu wachsen. Wachstum heißt Entwicklung, Freiheit, Verständnis, Glauben sowohl persönlich als auch gemeinsam, über die verschiedenen Generationen hinweg. Wachstum geht am einfachsten, wenn man sich Zuhause fühlt.
Als Kirche sind wir ein „geistliches Zuhause“. Dieser Begriff kann nur als Bild verstanden werden. Eine Kirche kann kein buchstäbliches Zuhause sein. Aber wenn man das Gefühl hat, dort ein Zuhause zu haben oder nach Hause zu kommen, sobald man die Kirchengemeinde besucht, dann haben wir unser Ziel erreicht. Natürlich ist uns bewusst, dass geistliches Zuhause nicht nur in der Kirche stattfinden darf. Es muss Teil des Familienlebens und des täglichen Lebens jedes Einzelnen sein. Als Kirchengemeinde wollen wir dazu Anstoß geben und Vorbild sein.

Lernen
Eine Familie besteht aus mehreren Generationen – jung und alt. Wo Menschen miteinander Zeit verbringen, lernen sie voneinander. Dabei geht es uns als Kirchengemeinde z. B. bei Veranstaltungen nicht nur um die Vermittlung von Fakten oder Wissen, sondern vor allem um die Vermittlung von Werten. Werte, die wir aus der Bibel nehmen und die Gott uns geschenkt hat, um unser Leben wertvoller und leichter zu machen.
Unser Ziel ist es, so zu leben, wie Gott es sich für uns Menschen vorgestellt hat. Leben in Fülle. Wie bei Gott soll die Liebe im Zentrum stehen. Dazu gehören ein liebevoller Umgang untereinander, das Ausleben des Glaubens, die Begeisterung für die Botschaft und eine aktive Umsetzung des Auftrags.

Begleiten
Wir begleiten einander – einfühlsam, liebevoll, schützend, nicht allein lassend. Wir feiern Feste, sind aber auch füreinander da, wenn das Leben uns vor Herausforderungen stellt. „Wir“ umschließt die gesamte Kirchengemeinde, ihre Mitglieder, Freunde und Besucher. Jeder, der sich zugehörig fühlt, ist Teil des „Wir“. Auch für Menschen, die den Charakter der Kirchengemeinde und ihre Veranstaltungen mögen, stehen unsere Türen offen.
Das glauben wir
Wir sind Adventisten …
• weil wir überzeugt sind, dass diese Welt eine Hoffnung braucht,
• weil wir glauben, dass diese Hoffnung nur durch Jesus kommt,
• weil wir glauben, dass sich diese Hoffnung schon im Leben auswirken kann,
• weil wir diese Hoffnung durch Gemeinschaft festigen wollen,
• weil wir diese Hoffnung durch an jeden Suchenden weitergeben, auch an Dich und
• weil wir überzeugt sind, dass es sich lohnt, Jesus nachzufolgen.
Unsere ausführlichen Glaubensüberzeugungen findest du
hier …
Das sind wir
Wir sind Teil der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit inzwischen ca. 22 Millionen Mitgliedern in fast allen Ländern der Welt. Mehr dazu unter www.adventisten.de. Die Altersstruktur unserer Kirche vor Ort ist bunt gemischt, von jung bis alt, von Klein bis Groß, was das Gemeinde-Leben spannend und abwechslungsreich macht. Jeder bringt sich auf die eine oder andere Weise ein, wodurch Vielfalt und ein kreatives Miteinander entsteht. Wer zudem eine herzliche und familiäre Atmosphäre mag, wird sich bei uns wohl fühlen und ist jederzeit herzlich willkommen.
"Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: 'Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein?' Und ich sprach: 'Hier bin ich, sende mich!'" (Jes 6,8)
