Frauensabbat Greifswald
12. September 2026


Nancy Duske
Frauenbeauftragte
Frauensabbat in Greifswald
„In einem sehr ansprechenden Gottesdienst mit guten Musikbeiträgen und gesegneten Begegnungen nahm Dörthe Meisel das Thema »Vom Alleinsein zum Einssein« in den Fokus.“ So beschreibt Ruth Bohnenfeld-Schruhl, Frauenbeauftragte der Adventgemeinde Greifswald, den Frauensabbat am 12. September 2026.
Über 20 Frauen waren an diesem Sabbat zusammengekommen und erlebten einen Vormittag voller Musik, Begegnung und geistlicher Impulse. In ihrer Predigt nahm Dörthe Meisel die Geschichte von Martha in den Blick. Sie zeigte, wie liebevoll Jesus sich dem einzelnen Menschen zuwendet und niemanden in seiner Not allein lässt. Diese Botschaft machte Mut, die eigenen Sorgen vertrauensvoll bei Jesus abzugeben und zugleich die Menschen um uns herum mit ihren Bedürfnissen wahrzunehmen. Gott möchte jedem Menschen begegnen und sich in unserem Leben erfahrbar machen.
Auch die Gabensammlung stand im Zeichen des Miteinanders: Die Spenden gingen erneut an das Morgenroth-Schulprojekt in Kenia. Ein aktueller Bericht gab den Frauen Einblick in das Projekt und zeigte, wie die Unterstützung vor Ort wirkt.
Am Nachmittag wurde das Thema des Tages ganz praktisch erlebbar. In der Runde „Frauen unter sich“ blieben 22 Frauen zusammen. In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre war Raum, persönliche Erfahrungen zu teilen und davon zu erzählen, wie Gott im eigenen Leben erfahrbar geworden ist.
Für Brigitta Tornow, die als Teilnehmerin dabei war, gehörte diese Zeit zu den wertvollsten Momenten des Tages: „Freiwillig konnten wir Teilnehmerinnen berichten, wie der Herr im persönlichen Leben erfahrbar war. Das hat uns den Blick füreinander neu geöffnet und im Glauben gestärkt.“ Besonders die persönlichen und vertrauensvollen Gespräche empfand sie als bereichernd.
Brigitta sieht darin auch eine wertvolle Möglichkeit, über die eigene Gemeinde hinaus miteinander verbunden zu bleiben: „Ich finde es schön, dass hier ein Angebot geschaffen wird, mit Glaubensschwestern und Freundinnen regelmäßig im Seelsorgebezirk der verschiedenen Gemeinden Kontakt zu haben.“ Solche Begegnungen schaffen Raum für Vertrauen, Ermutigung und Gemeinschaft – und lassen aus einzelnen Frauen ein tragendes Miteinander wachsen.
Während die Frauen miteinander im Gespräch waren, traf sich am Nachmittag auch eine kleine Männerrunde mit René. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken kamen anschließend wieder alle zusammen und ließen den Sabbat in fröhlicher Gemeinschaft ausklingen.
Ruth berichtet, dass der Vormittag sehr gut besucht war und die Gruppe von 22 Frauen am Nachmittag eine schöne Größe für den persönlichen Austausch hatte. So konnte der Frauensabbat seinem Thema auf besondere Weise gerecht werden: Vom Alleinsein zum Einssein – vom persönlichen Erleben hin zu echter Begegnung und Verbundenheit.
Zum Abschluss findet Brigitta noch persönliche Worte für Dörthe Meisel: „Dörthe Meisel ist eine sehr einfühlsame, anmutige Schwester, der ich gern zuhöre und begegne.“
Vielleicht beschreibt dieses persönliche Zeugnis am schönsten, was diesen Sabbat ausgemacht hat: gesehen werden, einander zuhören, Glauben teilen und erfahren, dass niemand allein bleiben muss.
Bericht von Ruth Bohnenfeld–Schruhl (Greifswald) und Brigitta Tornow (Bergen).





