Andachten

Andacht

Andacht 15. Januar 2022

15. Januar 2022 | Albrecht Höschele

Andacht 15. Januar 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

„Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag“ – so beginnt ein Mut machendes Lied des Musikers Martin Gotthard Schneider, welches zu Beginn auch des heutigen Tages mein Herz höherschlagen lässt (ghs 558). 1961 für einen Wettbewerb der evangelischen Akademie Tutzing komponiert, gewann es den ersten Preis. Anfangs nicht ganz unumstritten, wurde es in zahlreichen Ausführungen und vielen Ländern verbreitet und so zu einem zeitgemäßen (und notwendigen!) Kirchenlied. Viele begleitet dieser Song nun seit Kindertagen und erinnert sie daran, dass Menschen nicht dann am glücklichsten sind, wenn sie viel besitzen – sondern, wenn sie danken können. Persönlich darf auch ich dies seit Jahren erleben: Indem ich Gott mehr danke, anstatt ihm immer mit meinem Gejammer in den Ohren zu liegen, schenkt er mir auch öfter gute Erfahrungen – oder ich nehme sie besser wahr! Das befreit von innerer Bitterkeit, Neid oder allgemeiner Unzufriedenheit. Indem wir Gott für das anscheinend Selbstverständliche danken, wird unser Blick geschärft und wir werden bestärkt in unserer Beziehung zu ihm. Beten meint nicht nur ein Stoßgebet, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, und Gott ist bekanntlich kein Automat, dem wir nur Befehle eingeben brauchen. Wenn wir ihn aber mit unserem Dank ehren, werden wir vielleicht von manch törichten Wünschen frei – und es geschehen sogar Wunder. Denn: „Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.“ (Röm 8,28 Hfa) So gesehen können wir (nach der vierten Liedstrophe) sogar „für manche Traurigkeiten“ danken, aber auch „für jedes gute Wort“ und dafür, „dass seine Hand mich leiten will an jedem Ort“. Es ist bei ihm wie in einer guten Familie mit einem liebevollen Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, wo Vertrauen besteht, wo persönliche Bedürfnisse verstanden und erwidert werden. Deshalb legt uns die letzte Strophe unseres Danklieds nahe, gerne zu singen oder zu beten: „Danke, dein Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran. Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.“

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