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AWO und ADRA bieten unbürokratische Soforthilfe für Flutopfer an

AWO und ADRA bieten unbürokratische Soforthilfe für Flutopfer an

Ehrenamtliche und Hauptamtliche zahlreicher Hilfsorganisationen arbeiten zusammen, um den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW voranzubringen.

© Foto: ADRA Deutschland e. V.

10. September 2021 | Koblenz und Weiterstadt bei Darmstadt | APD | Kategorie: APD

Seit 10. August ist die AWO Rheinland entlang der Ahr mit mobilen Sozialberatungsteams unterwegs. Betroffene der Hochwasserkatastrophe haben die Möglichkeit, sich direkt vor Ort von geschultem Personal beraten zu lassen und anschließend einen Antrag auf Soforthilfe zu stellen. Die Hilfsorganisation ADRA Deutschland beteiligt sich mit zwei Millionen Euro an der Soforthilfe.

Die Jahrhundertflut in Westdeutschland hat milliardenschwere Sachschäden angerichtet und über 180 Menschenleben gekostet. Die vom Hochwasser hart getroffenen Menschen in den Flutgebieten arbeiten unermüdlich am Wiederaufbau. AWO und ADRA unterstützen jetzt gemeinsam die Betroffenen.

Der „AWO-Bus“ als rollendes Antragsbüro

Dabei dient der als rollendes Antragsbüro. Entlang der Ahr fährt der Bus von Montag bis Freitag von Ort zu Ort und besucht die Betroffenen, die Unterstützungsanträge stellen wollen. Die Anträge werden vor Ort ausgefüllt und anschließend durch ein AWO-Team bearbeitet. Die Soforthilfe beträgt bis zu 2.500 Euro, abhängig von der Anzahl der Familienmitglieder.

„Die Menschen haben in der Flut alles verloren, davon erzählen sie uns bei der Antragsstellung. Wir alle sind von ihrem Schicksal berührt und können glücklicherweise auch psychosoziale Betreuung vermitteln. Die Soforthilfen sind Mutmacher und unterstützen die Betroffenen in den ersten Schritten des Wiederaufbaus“, sagt Andreas Zels, Geschäftsführer des AWO Bezirksverbands Rheinland e.V.

„Es ist eine schnelle, unbürokratische Hilfe, die wir den Menschen zukommen lassen. Wir wollen direkt helfen und führen deshalb auch keine Bedürftigkeitsprüfung durch. Die Menschen im Katastrophengebiet sollen merken, dass wir sie nicht allein lassen“, so Christian Molke, geschäftsführender Vorstand von ADRA Deutschland e.V.

Die Termine und Stationen des AWO-Mobils sind unter awo-rheinland.de/hochwasserhilfe/ zu finden.

AWO

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde 1919 gegründet und hat ihre Wurzeln in der Arbeiterbewegung. Sie gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie besteht aus vielen eigenständigen AWO-Gliederungen, die im AWO Bundesverband zusammengeschlossen sind. Zu ihnen gehört auch der AWO Bezirksverband Rheinland e. V. mit Sitz in Koblenz. Die AWO ist mit rund 230.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Sie betreut hauptsächlich Menschen mit Behinderungen und Senioren und unterhält Kindergärten, offene Ganztagsschulen, psychiatrische und forensische Kliniken, Einrichtungen für Ferienfreizeiten sowie Beratungsstellen für Migranten, Asylbewerber und Menschen in Notlagen.

ADRA Deutschland e. V.

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA (Adventist Development and Relief Agency) ist eine international tätige Nichtregierungsorganisation. ADRA Deutschland e.V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 von der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet. ADRA Deutschland ist Mitglied eines weltweit föderativ organisierten Netzwerkes mit über 130 nationalen ADRA-Büros und Gründungsmitglied der Aktion Deutschland Hilft, einem Bündnis von Hilfsorganisationen für Katastrophenhilfe, zu dem auch die AWO gehört. Weitere Informationen zu ADRA Deutschland: www.adra.de.

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